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Deutschland
Antibiotika / Verantwortungsbewusst einsetzen

ZOETIS STANDPUNKT ZUM VERANTWORTUNGSVOLLEN ANTIBIOTIKA-EINSATZ IN DER EU*

Antibiotika sind unverzichtbar – durch einen verantwortungsvollen Einsatz können diese wertvollen Arzneimittel auch in Zukunft genutzt werden.

Medienberichte über die Entwicklung resistenter Krankheitserreger beim Menschen haben in letzter Zeit immer wieder zur Verunsicherung bei Verbrauchern geführt. Obwohl das Resistenzproblem bei Menschen hauptsächlich auf die Antibiotika-Anwendung beim Menschen zurückzuführen ist, wird auch ein unsachgemäßer Einsatz bei Tieren für die Verbreitung von Resistenzen beim Menschen (mit)verantwortlich gemacht.

Kranke Tiere müssen behandelt werden, genau wie Menschen.
Antibiotika sind wertvolle und notwendige Arzneimittel, um

  • Tiere von Infektionen zu heilen und vor den Folgen der Infektionen (Krankheit, Leiden, Tod) zu schützen und somit zum Tierschutz beizutragen
  • die Bevölkerung mit sicheren und gesunden Lebensmitteln zu versorgen
  • Tiere zu behandeln und damit zur Vermeidung der Übertragung von Zoonosen beizutragen, die zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können

Wir bei Zoetis setzen uns für einen verantwortungsvollen Antibiotika-Einsatz bei Tieren ein:

  • (Nur) Tierärzte sind durch Ihre Ausbildung qualifiziert, über die richtige Anwendung und Auswahl von Arzneimitteln und Antibiotika bei Tieren zu entscheiden, um sie zu heilen und den Tierschutz zu gewährleisten. Sie sorgen dafür, dass keine Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden, die Medikamentenrückstände enthalten und die Gesundheit der Verbraucher beeinträchtigen können.
  • Mit unserem Wissen unterstützen wir Tierärzte dabei, Antibiotika richtig und entsprechend ihrer Zulassung einzusetzen.

Verantwortungsvoller Einsatz von Antibiotika durch Tierärzte bedeutet:

  • Fachgerechte Diagnose, basierend auf angemessener klinischer Untersuchung und erforderlichenfalls weiterführenden labordiagnostischen Untersuchungen unter Einbeziehung des Immunstatus der Tiere, bestandsspezifischer Aspekte und sonstiger Erfahrungen und Kenntnisse.
  • Auswahl und Entscheidung zur Anwendung von Antibiotika unterliegt der Verantwortung des behandelnden Tierarztes.

  • Die Anwendung von Antibiotika erfolgt entsprechend den Zulassungsbedingungen (Anwendungsgebiet, Tierart, Dosis, Applikationsart, Anwendungsdauer).
  • Bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, sind die festgelegten Wartezeiten einzuhalten, um sicher zustellen, dass die Gesundheit der Verbraucher nicht durch Rückstände beeinträchtigt wird.

Wir bei Zoetis engagieren uns in verschiedenen Bereichen, um neue Behandlungswege und Therapieansätze zu finden:

  • Forschungsprogramme im Bereich Antiinfektiva, die darauf zielen, neue Wirkstoffe für die Tiermedizin zu entwickeln und eine weitere Zunahme der Resistenzen in der Humanmedizin zu verhindern
  • Ein Beispiel für das weltweite Engagement von Zoetis gegenüber Tiermedizinern ist die Forschungskooperation mit dem Easter Bush Research Consortium (EBRC) – einem der größten europäischen Forschungs- und Bildungskonsortien im Veterinärbereich. Dazu gehört u.a. die Unterstützung durch kontinuierliche Trainings- und Bildungsinitiativen sowie Investitionen in Forschungsprogramme.
  • Aktivitäten zur Krankheitsvorbeuge: Weiterentwicklung von Impfprogrammen und Diagnostikmöglichkeiten
  • Mitarbeit im Train ASAP, einem Forscher-Erstausbildungsnetz im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen, das 12 jungen Nachwuchsforschern die Möglichkeit eröffnet, ihre Forschungskompetenzen zu erweitern, sich bestehenden Forscherteams anzuschließen und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Ziel dieses Netzes ist es, die nächste Generation von Wissenschaftlern in die Lage zu versetzen, neue Antibiotika auf den Markt zu bringen.
  • Herdenmanagement-Programme, die Landwirte dabei unterstützen, kranke Tiere frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln
  • Engagement im innovativen globalen Forschungsnetzwerk STAR-IDAZ zur Bekämpfung von Tierseuchen
  • Beteiligung an verschiedenen gesamteuropäischen Monitoringprogrammen zum Resistenzverhalten der klinisch wichtigsten bakteriellen tierpathogenen Krankheitserreger, z.B. dem vom Centre Européen d´Etudes pour la Santé Animale (CEESA) durchgeführten Vetpath Projekt. Die CEESA sammelt darüber hinaus im Rahmen der European Antimicrobial Susceptibility Surveillance in Animals (EASSA) - Programme europaweit Zoonoseerreger und kommensale Bakterien aus dem Darm gesunder Tiere unmittelbar nach der Schlachtung und testet diese auf Ihre Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika, die in der Humanmedizin eingesetzt werden.
  • Entwicklung von Normen für die Empfindlichkeitsprüfung von tierpathogenen Bakterienstämmen gegenüber Antibiotika, die wir bei Zoetis herstellen, die durch das Clincal and Laboratory Standards Institute (CLSI) anerkannt sind
  • Wir sind das einzige Tiergesundheitsunternehmen in PROHEALTH, einem Konsortium bestehend aus 22 Partnern der Wissenschaft, Privatwirtschaft und Industrie aus insgesamt 11 Ländern, das gemeinsam nach neuen Wegen für eine nachhaltige, moderne Tierproduktion sucht.

Seit mehr als 60 Jahren ist Zoetis führend in der Forschung und Entwicklung von antimikrobiellen Wirkstoffen für die Tiermedizin – beginnend mit der Entdeckung von Oxytetracyclin und Chlortetracyclin in den frühen 50er Jahren.

Es liegt in der Natur der antimikrobiellen Wirkstoffe, dass sich gegen sie resistente Erregerpopulationen entwickeln können. Dadurch kann die Wirksamkeit eines Produktes vermindert werden. Bereits heute gibt es in Europa schwer zu behandelnde Erkrankungen bei Tieren, die durch resistente Erreger hervorgerufen werden, wie z.B. multiresistente E.coli-Stämme.

Von der Entdeckung bis zur Marktreife von Antibiotika vergehen oft 10 Jahre und mehr. Antibiotika werden auch in Zukunft unverzichtbar sein – sowohl in der Human- als auch Veterinärmedizin.

Wir bei Zoetis helfen mit unseren innovativen Produkten, die Tiergesundheit auf der ganzen Welt zu verbessern.

FÜR TIERE.
FÜR DIE GESUNDHEIT.
FÜR SIE.

 

*Zoetis ist Mitglied des BfT und des europäischen Dachverbandes IFAH und unterstützt EPRUMA - The European Platform for Responsible Use of Medicines in Animals