Deutschland

Mastitis: Neue Verordnung, neue Pflicht

Mastitis bedeutet in jedem Fall wirtschaftliche Verluste. Die Effektivität von Antibiotika zur Behandlung steht außer Frage – unter der Voraussetzung, dass sie fachgerecht bei Tieren eingesetzt werden, die als „therapiewürdig“ gelten. Jetzt bringen Beschlüsse im Bundeskabinett Änderungen mit sich, zu denen u.a. die Pflicht zur Erstellung eines Antibiogramms* gehört. Das heißt: Es wird unter bestimmten Voraussetzung bei der Anwendung von Antibiotika  ein Antibiogramm* verlangt. Dies betrifft besonders die Wirkstoffgruppen der Cephalosporine der 3. und 4. Generation sowie Fluorchinolone. Daraus resultieren Kosten für den Milcherzeuger und ein zusätzlicher Aufwand in der Dokumentation von Seiten des Tierarztes.

Effiziente Alternativen ohne Antibiogrammpflicht

Für die Behandlung von Mastitis gibt es jedoch erprobte, in der tierärztlichen Praxis erfolgreiche Präparate, die nicht antibiogrammpflichtig sind (bzw. nur in einem der in §12c TÄHAV vom 21.02.2018 genannten Fällen. Es stehen etablierte Medikamente (bspw. Euterinjektoren mit und ohne Entzündungshemmer) zur Verfügung, die einfach anzuwenden sind und gegen die wichtigsten Erreger effektiv und sicher wirken.

Eutergesundheit mit Perspektive: Heute schon an Morgen denken

Der Einsatz dieser bewährten, antibiotischen Alternativen bringt dem landwirtschaftlichen Betrieb zusätzlich relevante Vorteile: Kein Mehraufwand, kurze Wartezeiten für Milch und gute Wirksamkeit bei den relevanten Mastitiskeimen.  Zoetis bietet Wirkstoffe mit Perspektive, die auch in Zukunft sicher eingesetzt werden können und nachhaltigen Therapieerfolg im Sinne des Tierwohls bieten.

Zoetis stellt einen umfassenden Überblick über Wirkstoffe/Wirkstoffkombinationen sowie die Antibiogrammpflicht auf folgenden Handkarten zur Verfügung:

 

*Antibiogramm:  Ein Antibiogramm ist ein Labortest, mit dem geprüft wird, welche Antibiotika gegen die in der Milch vorhandenen Keime wirksam sind.